Energieversorgung unterwegs

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Jörg

Energieversorgung unterwegs

So nützlich die kleinen elektronischen Geräte unterwegs sind, sie haben einen entscheidenden Nachteil: Irgendwann benötigen sie wieder Strom.

Da beim Wandern die nächste Steckdose oft nicht da ist, wo sie gerade gebraucht wird, muss man sich mit Bedarf und Versorgung auseinandersetzen.

Auf meiner Wanderung benötigen Kamera, Smartphone, GPS und Stirnlampe elektrische Energie. GPS und Stirnlampe haben wechselbare Standardakkus AA /AAA, die Kamera eigene Wechselakkus, beim iPhone ist der Akku bekanntlich verbaut. Daher benötige ich 2 Ladegeräte für die Wechselakkus und ein Ladekabel für das iPhone.

Maximal 3 Tage sollen überbrückt werden

Bei der Alpenüberquerung oder der Wanderung entlang des Jakobsweges bewege ich mich meist in der Zivilisation mit einer entsprechenden Infrastruktur. Bei meiner Planung gehe ich davon aus, dass ich nicht länger als 3 Tage bis zur nächsten Stromtankstelle brauchen werde. Im Normalfall werde ich täglich (zu mindestens stundenweise) eine Steckdose zur Verfügung haben.

Mit den entsprechenden stromsparenden Einstellungen am iPhone bekomme ich das hin, zumal das Smartphone nicht zur Navigation genutzt wird.

Bei der Fuji- Kamera benötige ich einen zusätzlichen Akku (47g), der aber bereits zur Standardausrüstung gehört.

Da ich nachts schlafen und nicht wandern will, sollte die Akkuleistung der Stirnlampe eine lange Zeit ausreichen. Ersatzakkus sehe ich hier nicht vor. Stattdessen werde ich die drei AAA- Akkus regelmäßig auffrischen.

Das Garmin GPS60 hat 2 AA- Akkus, die 2-3 volle Tage durchhalten. Trotzdem nehme ich hier zwei Ersatz Akkus (2x26g) mit. Gerade in abgelegenen Gebieten der GTA ist ein funktionierendes GPS sicherheitsrelevant.

Klein, leicht und simpel

Bei der Bedarfs- und Versorgungsplanung habe ich schnell gemerkt, dass schwere Lösungen wie Solarzellen oder Powerbank für meine Tour nicht notwendig sind. Stattdessen werde ich mit einigen Ersatzakkus und einem smarten Ladekonzept über die Alpen ziehen.

Entschieden habe ich mich für folgende Produkte:

Laden der AA/AAA- Akkus mit Tizi LAADAA

Gewicht inklusive Kabel 43g, Ladestrom 2x 400mA. Damit werdenkomplett leere AA- Akkus (2500mAh) in reichlich 6h wieder gefüllt. Besonderer Vorteil des Gerätes ist es, dass AA und AAA- Akkus geladen werden können. Dies sowohl einzeln, als auch gemischt.

Laden der Kamerakkus mit Patona Dual LCD USB Charger

Gewicht inklusive Kabel 49g, Ladestrom 600mA. Ein leerer Akku (1140mAh) ist somit in 2h voll aufgeladen. Auch hier kann einer oder zwei Akkus geladen werden. Patona stellt nicht nur gute Ladegeräte her, sondern hat sich in den letzten Jahren einen sehr guten Ruf als Anbieter von Fremdakkus speziell für Kameras erarbeitet. Aus diesem Grund verwende ich diese Akkus seit Jahren an meinen Kameras.

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Laden iPhone

Die Smartphone Ladekabel sind meist nur Wegwerfprodukte. Auf der Suche nach einem wirklich robusten Kabel, welches die Reise komplett durchhält, bin ich auf die Kabel von UNBREAKcable gestoßen. Ich bin gespannt, ob es hält,was der Name verspricht.

Gewicht 19g

Steckdosenanschluss mit RAVPOWER 3-Port USBWall Charger

Nicht leicht (85g), aber ein Kraftpaket, welches dafür sorgt, dass auch genügend Power an den Anschlüssen anliegt (je 2400mA). Zudem kann ich alle drei Ladeanforderungen von einer Steckdose aus bedienen. Ich bin mal gespannt, wie schwierig es ist freie Steckdosen zu finden. Aber zumindest muss ich jetzt nur noch eine finden und nicht drei.

Mit knapp 300g stromunabhängig für bis zu 3 Tage

Neben den in den Geräten enthaltenden Akkus benötige ich für alles zusammen 295g. Darin enthalten sind alle Stecker, Kabel, Ersatzspeicher.

Ich glaube hier kann man nur noch signifikant reduzieren,wenn man einzelne Geräte bewusst weglässt:

Smartphone statt Kamera, Smartphone statt GPS. So könnte nochmals deutlich an Gewicht speziell bei den Geräten eingespart werden. Diese durchaus interessante Betrachtung möchte ich aber in einem separaten Artikel behandeln.

Was meint ihr? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

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